Vorfahrt für deine Zukunft

November 22, 2013



Das Ford Fahrsicherheits-Training in Aldenhoven

Hochbetrieb beim Testing Center in Aldenhoven bei Aachen:Zwei Tage nach der erfolgreichen Deutschlandpremiere in Bornheim ging kürzlich das Fahrsicherheitstraining „Ford- Vorfahrt für deine Zukunft“ in der Nähe von Aachen in die zweite Runde. René vom Ford Social Media Team war mit von der Partie und hat eine der Teilnehmerinnen, die 22-jährige Studentin Helena, durch alle Trainingsstationen begleitet.

Am Anfang steht für alle Teilnehmer ein Perspektivwechsel auf dem Programm. So auch für Helena: Bevor die Fahrzeugtechnik-Studentin endlich im eigens für das Training präparierten neuen Ford Fiesta Platz nehmen darf, muss sie auf den Fahrersitz eines LKWs klettern. So soll sie sich selbst ein Bild davon machen, was so ein Brummi-Fahrer aus seinem Fahrerhaus heraus sehen kann. Und das ist nicht immer viel: Nur mit Mühe gelingt es Helena, alle Spiegel im Blick zu behalten, um zu sehen, wann ihre Übungsgruppe aus dem toten Winkel des 7,5-Tonners auftaucht.

„Wahnsinn, wie wenig ein LKW-Fahrer in seinem Führerhaus eigentlich sieht“, meint Helena erstaunt während sie aus dem Führerhaus wieder herausklettert. In Zukunft wird sie auf der Autobahn wohl noch ein Stückchen früher ausscheren, wenn Sie einen LKW überholen will.

Dann folgt der eigentliche praktische Teil des Kurses im neuen Ford Fiesta. Auch im Alltag bietet der 125 PS starke Flitzer neben leidenschaftlichem Fahrspaß ein Höchstmaß an Sicherheit und Effizienz. Vor der Abfahrt steht für die Teilnehmer ein letzter Sicherheitscheck auf dem Programm: „Wir sollen die Füllstände, die Lichtanlage und die Sicherheitstechnik kontrollieren“, erklärt Helena. Ziel ist es herausfinden, wo die entsprechenden Systeme im Auto sind und ob damit alles in Ordnung ist. Helena hakt auf einem Kontrollbogen alle erledigten Punkte ab. Fertig – alles okay am Fahrzeug!

Endlich startet die Trainingsfahrt. Und es geht gleich ans Eingemachte: Ein speziell präparierter Hinterreifen sorgt dafür, dass das Heck des 125 PS starken Flitzers in den Kurven des Parcours schon bei leichten Lenkbewegungen ausbricht. „Ich bin noch nie gedriftet, deshalb ist mir das alles ein bisschen suspekt“, sagt Helena schon beim Einsteigen. Trotzdem schlägt sie sich unter den geschulten Blicken des Fahrtrainers anfangs sehr gut. Vom Gas gehen, gegenlenken und wieder Gas geben – dann ist das Heck eingefangen, die erste Kurve gemeistert.

Doch schon bei der nächsten Wendung schlägt das Heck zu weit aus. „Das war vom Gefühl her eigentlich gar nicht schneller als bei der ersten Kurve – ich bin nur 3 km/h schneller gefahren, als ich eigentlich sollte, hat der Trainer gesagt!“, erinnert sich Helena hinterher, nachdem sie sich vom ersten Schreck erholt hat. „Und trotzdem ist das Auto komplett ausgebrochen!“ Sie ist froh, dass sie diese Situation im Schutzraum des Fahrtrainings zum ersten Mal erlebt hat. „Es hilft, das mal gemacht zu haben – in einer Umgebung, wo genügend Platz dafür da ist. Genau das hatte ich mir erhofft, als ich mich hier angemeldet habe!“

Doch noch ist das Training nicht zu Ende – weiter geht’s zur nächsten Station. Beim Reaktionstest muss Helena Knöpfe drücken, sobald diese aufleuchten. Das Problem dabei: Wer zu dicht am Gerüst steht, sieht zu wenig. Danach soll die Trockenübung in die Praxis umgesetzt werden. Am Ende der Teststrecke stehen drei Ampeln. Sobald eine von ihnen umspringt, muss Helena auf diese zulenken und eine Vollbremsung machen.

Henning Swirski, DVR-Trainer für Verkehrssicherheit, erklärt Helena, worauf es bei der „Gefahrenbremsung“ ankommt. „Trotzdem hab ich direkt ein paar Hütchen mitgenommen“, gesteht die Studentin nach der Übung. „Ich bin zwar nur 30 km/h gefahren, aber trotzdem ging alles so schnell!“ Ihr Fazit aus dieser Lektion: Nicht nur vorausschauend fahren, sondern mit den Gedanken immer hundert prozentig bei der Sache sein!

Auf zur nächsten Station: „Mit der Promille-Brille sieht alles total verschwommen aus. Man kann Entfernungen gar nicht richtig einschätzen, weil alles viel weiter weg aussieht.“ Die Aufgabe: Eine 2-Euro-Münze in eine Pylone werfen, die in 20 Metern Entfernung steht und nach einigen Drehungen um die eigene Achse zu Fuß angesteuert werden soll. „Und, wie ist es gelaufen?“ „Naja, das hat so mäßig geklappt“, lacht Helena, „das Geldstück ist auf jeden Fall nicht da gelandet, wo es sollte, und ich habe die Pylone auch erst mal umgerannt!“ Was beim Fahrsicherheitstraining nicht zuletzt für die Zuschauer ein großer Spaß ist, kann im Straßenverkehr schnell bitterer Ernst werden. „Ja, betrunken Fahren ist ´ne ganz blöde Idee“, resümiert die 22-Jährige.

Mit der letzten Station geht ein lehrreicher Tag auf dem Areal des Aldenhovener Testing Center zu Ende. Das Fahrsicherheitstraining „Ford – Vorfahrt für deine Zukunft“ hat bei allen Teilnehmern bleibende Eindrücke hinterlassen. Beim Ausfüllen des Feedback-Bogens resümiert Helena: „Ich würde dieses Training wirklich jedem empfehlen – egal, ob man schon lange fährt oder nicht.“ Besonders gut findet sie, dass verschiedene Situationen durchgespielt werden, die im Ernstfall auf der Straße eintreten können. „Ich denke, da kann wirklich jeder etwas Nützliches rausziehen – und Spaß hat es auch noch gemacht!“