So lief’s in Daytona

Februar 1, 2016

Mit dem Startschuss zum diesjährigen 24-Stunden-Rennen in Daytona haben wir bei Ford ein kleines Stück Renngeschichte geschrieben. 50 Jahre nach den legendären Siegen in Le Mans ist erstmals wieder ein Ford GT* bei einem internationalen Langstrecken-Rennen an den Start gegangen. Und die Zeichen schienen zunächst gut zu stehen, für unsere GT Piloten und das Ford Chip Ganassi Racing Team.

Nach einem guten Start machte Joey Hand, Daytona Gewinner aus dem Jahr 2011, kurzen Prozess und lenkte den Ford GT mit der Startnummer 66 an die Spitze des Feldes der GTLM Klasse. Auch wenn er die Führung zwischenzeitlich wieder abgeben musste, blieb der 36-jährige Ford Chip Ganassi Fahrer fokussiert und setze sich in Runde 43 wieder vor das restliche Fahrerfeld.

Leider war der Triumph von kurzer Dauer; Probleme mit dem Getriebe zwangen den #66 Ford GT mehrere Runden an die Box. Ein Schicksal, dass den zweiten Ford GT bereits zu Beginn der 24 Stunden ereilte, sodass unsere Supersportler jeweils mehr als 16 Runden zurückfielen und Dirk Müller, Joey Hand, Sébastien Bourdais, Stefan Mücke, Richard Westbrook und Ryan Briscoe nur die Option blieb, auf dem gut 5,7 Kilometer langen Rundkurs das Feld von hinten aufzuräumen.

Zu guter Letzt machten unsere Ford Chip Ganassi Mechaniker beide Ford GT wieder fit, sodass sie das restliche Rennen ohne größere Probleme absolvierten und unsere Piloten die Zielfahne aus dem Cockpit wehen sahen. Was bleibt, ist ein 7. Platz für Stefan Mücke, Ryan Briscoe und Richard Westbrook im #67 Ford GT, ein 9. Platz für Joey Hand, Dirk Müller und Sébastien Bourdais im #66 Ford GT sowie jede Menge Renndaten zur Analyse.

Sébastien Bourdais fasst die 24 Stunden von Daytona so zusammen: „Es ist ein nagelneues Projekt, wir hatten nicht die Erwartung, dass alles problemlos abläuft, aber am Ende des Tages sind wir mit gutem Pace gefahren und haben die Zielflagge gesehen.“

Alles in allem also ein durchweg zufriedenstellendes Ergebnis; nicht nur gemessen an der extrem kurzen Entwicklungszeit. Dem Team steht in den kommenden Wochen ein guter Batzen Arbeit bevor, schließlich geht es in weniger als zwei Monaten auf dem Sebring International Raceway in die zweite Runde des WeatherTech SportsCar Championship.

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*Voraussichtlicher Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): 9,7 (kombiniert); voraussichtliche CO2-Emissionen: 225 g/km.
Die hier angegebenen Werte wurden ermittelt anhand eines US-Vorserienmodells. Der offizielle Kraftstoffverbrauch und die offiziellen spezifischen CO2-Emissionen nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung werden verfügbar sein, wenn das Fahrzeug homologiert wurde.
Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeuges hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.