So lief das Ford Rennwochenende

April 18, 2016


Das europäische Ford Chip Ganassi Team feierte sein WEC Renndebüt bei den 6 Stunden von Silverstone mit einem vierten und einem fünften Platz. Während der Ford GT mit der Startnummer 67, gefahren von Andy Priaulx, Marino Franchitti und Harry Tincknell, nur einen Rang hinter dem Podium zurückblieb, überquerte die Nummer 66 mit Stefan Mücke, Billy Johnson und Olivier Pla am Steuer nur eine gute Sekunde dahinter die Ziellinie.

Das ganze Team zeigte sich höchst zufrieden, dass die Premiere so glatt und ohne größere Probleme über die Bühne gegangen ist, nicht zuletzt auch weil das Qualifying der erste Test des neuen Ford GT auf regennasser Fahrbahn war. „Dafür, dass Silverstone unser erstes Rennen mit einem neuen Auto und einem neuen Team war, verlief der WEC-Auftakt ziemlich reibungslos“, sagte Raj Nair, Executive Vice President und Chief Technical Officer, Global Ford Product Development. „Unterm Strich war das ein toller Start und wir haben einen schönen Schritt in Richtung auf das Saisonhighlight in Le Mans gemacht.“

Bevor es Mitte Juni dann zum Showdown nach Le Mans geht, bleibt dem europäischen GT Team noch das Rennen im belgischen Spa am 7. Mai, um Rennerfahrung mit dem neuen Ford GT zu sammeln und sich auf das legendäre 24-Stunden-Rennen vorzubereiten.

Auch in der IMSA WeatherTech SportCar Championship ging es in Long Beach zur Sache. Die beiden Chip Ganassi Ford GT sicherten sich trotz kleinerer Probleme und einer Zeitstrafe mehr als zufriedenstellende Plätze. Ryan Briscoe und Richard Westbrook holten sich einen souveränen fünften Platz, nachdem technische Probleme im freien Training zu einem Ausfall des Ford GT mit der Nummer 67 geführt hatten. Auch wenig Glück im Cockpit des Ford GT mit der Startnummer 66: Nach einer Zeitstrafe für überhöhte Geschwindigkeit in der Boxengasse steuerten Joey Hand und Dirk Müller den zweiten Ford GT auf Platz acht ins Ziel.

Während sich die Renn-GTs auf dem Asphalt maßen, ließen Ken Block und Andreas Bakkerud bei der FIA World Rallycross Championship in Portugal den Schotter fliegen. Routinier Bakkerud schlitterte nur ganz knapp am Podium vorbei und sicherte sich in seinem Hoonigan Racing Division Ford Focus RS Supercar einen souveränen 4. Platz. Für Ken Block verlief seine Rückkehr in die WRX nicht ganz reibungslos. Der Hoonigan hatte am ersten Renntag mit Software-Schwierigkeiten zu kämpfen, so dass es für den Gymkhana-Star lediglich für einen 18. Platz reichte. Der Drift-Chef hat am 6. Mai auf dem Hockenheimring die Gelegenheit erneut anzugreifen – und mit seinem Ford Focus RS RX, der in gut zwei Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt, hat er definitiv den geeigneten Dienstwagen parat.

Themenbereiche: Ford GT WEC WRX
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