Pauls Panzer

Februar 16, 2017

„Panzer, ich begrüße Sie!“ – Dieser Satz ist wohl den meisten bekannt. Mit ihm wurde der Komiker Paul Panzer, der eigentlich Dieter Tappert heißt, bekannt. Aber ganz als Kunstfigur sieht der gebürtige Dürener „den Panzer“ jedoch auch nicht: „Da steckt eine Haltung hinter, die viel mit mir zu tun hat und auch ein bisschen mit meinem Dachschaden“, sagt er, ganz ernst.

Zurzeit füllt der, mit dem Comedypreis für den erfolgreichsten Liveact ausgezeichneten, Standup-Künstler mit seinem Programm „Invasion der Verrückten Hallen“, wie die Kölner Lanxess-Arena und ist mit 90 Auftritten pro Jahr, durch ganz Deutschland unterwegs. Gegen Heimweh hilft dabei, dass sein Team, unter anderen mit Managerin Susanne Schäfer sowie Fahrer und Kumpel Rolf Schindler von Anfang an mit dabei waren und eine familiäre Atmosphäre schaffen. Schindler arbeitet übrigens bei Ford und hat sich eigens für Paul Panzers Touren Urlaub genommen.

Wenn mal ganz schnell eine neue Bühnendekoration transportiert werden muss, kommt dabei sein Oldtimer zum Einsatz: Ein 74er Ford F 150 Explorer Custom Pick Up mit „Long Bed“ – „Pauls Panzer“ sozusagen. Aber nicht nur das Nutzfahrzeug mit coolem Flair zeugt von seinem besonderen Verhältnis zu Ford: Als Kind bewies er komisches Talent, als er die hellen Velourspolster im neuen Ford Granada seines Vaters mit Lackstift „verschönerte“.

Der gelernte Schweißer, hat eine Halle in Kerpen zur „Kreativwerkstatt“ ausgebaut, in der er Bühnenelemente und Möbel herstellt. „Auch Teile für den F150 könnte ich hier schweißen, aber der kommt aus Arizona und rostet ja nicht“, berichtet Paul Panzer, der sich mit der handwerklichen Arbeit erdet, um mit dem Publikum auf Augenhöhe zu bleiben.