Mit Durchblick: Scheinwerfer-Technologie im Wandel der Zeit

Februar 13, 2017

Modernste Scheinwerfer-Technologie ermöglicht heute eine Nachtsicht, die unseren Eltern und Großeltern nicht möglich war. Eine jetzt veröffentliche Fotoserie zeigt eindrucksvoll die Entwicklung unserer Scheinwerfer-Technologie, angefangen beim Ford Modell T von 1908 über Fahrzeuge der 1930er, 1960er, 1970er und 1990er Jahre bis hin zum neuen Ford Mustang. Um die Entwicklung zu verdeutlichen, wird immer ein Fahrradfahrer aus zwölf Metern Entfernung gezeigt.

Die Bilder verdeutlichen, welch enormen Fortschritt die Schweinwerfer von Ford gemacht haben. Vom legendären Ford Modell T, zwischen 1908 und 1927 mehr als 15 Millionen Mal verkauft, bis hin zum heutigen Stand ist – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Unterschied wie Tag und Nacht erkennbar.

Die früheren Modelle waren mit Acetylenlampen ausgestattet. Heutzutage profitiert man als Autofahrer hingegen von hellen Xenon- und LED-Scheinwerfern sowie von Technologien, die bei Dunkelheit automatisch Fußgänger erkennen und zur Not sogar selbsttätig bremsen.

„In Bezug auf Scheinwerfer-Technologie haben wir die Zeit der Dunkelheit längst überwunden“, sagte Michael Koherr, Lighting Research Engineer, aus dem Ford Entwicklungszentrum Aachen. „Die Fortschritte bezüglich Verkehrssicherheit und Fahrkomfort sind riesig“.

Xenon-Scheinwerfer, über die zum Beispiel auch der Ford Mustang verfügt, bieten im Vergleich zu konventionellen Halogen-Scheinwerfern eine dreimal höhere Leuchtkraft. Wie auch die fortschrittlichen LED-Scheinwerfer, die beispielsweise für den neuen Ford Edge erhältlich sind, zeichnen sich Xenon-Scheinwerfer durch ein besonders weißes Licht aus, das wegen seiner natürlichen Lichtfarbe heller erscheint als das gelbliche Licht von Halogenbeleuchtung.

„Die Entwicklung der Fahrzeugscheinwerfer reicht von besseren Kerzen zu effizienter und effektiver Xenon und LED-Technologie. In Zukunft werden superhelle LED-Leuchten das Straßenbild erobern, die auch dazu beitragen, dass Autofahrer weniger schnell ermüden. Ein Unterschied wie Tag und Nacht“, fügt Koherr hinzu. „Momentan arbeiten wir an der Entwicklung einer neuen Beleuchtungs-Technologie, die die Aufmerksamkeit des Fahrers möglichst früh auf Fußgänger, Radfahrer oder große Tiere lenkt. Hierfür soll unter anderem eine Infrarot-Kamera zum Einsatz kommen, die größere Objekte in einer Entfernung von bis zu 120 Metern erfasst“.