Kooperation mit dem Uniklinikum Köln gegen den Krebs

November 16, 2017

Mike Butler arbeitet bei Ford in Köln als Quality Director für das Qualitätsmanagement, doch als bei ihm Darmkrebs diagnostiziert wurde, begann für ihn ein langwieriger Behandlungsprozess. Die einzelnen Abläufe und Prozesse, die Patienten während ihrer Therapie durchlaufen, machten den Produktionsprofi neugierig. Schnell reifte in ihm die Idee, sein Know-how aus der Fahrzeugproduktion auf die Behandlung krebskranker Patienten zur übertragen, um die Abläufe in Krankenhäusern zu optimieren.

Eine Vielzahl von Ideen von Butler und seinem Team flossen unmittelbar in den Bau von Europas größtem Krebsforschungszentrum ein, das derzeit in der Domstadt entsteht. Während die Mediziner und ihre Patienten dank der Expertise von Ford künftig von besonders effizienten Abläufen und Prozessen profitieren, nutzt der Autohersteller die umfassenden Erfahrungen der Mediziner im Umgang mit großen Datenmengen für die Entwicklung künftiger Fahrzeuggenerationen. In Europas größtem Krebsforschungszentrum kommen tagtäglich von Ford inspirierte Technologien und Prozesse zum Einsatz.

Die Ergebnisse dieser Kooperation zwischen Ford und der Uniklinik Köln resultieren in einer schnelleren Behandlung, die für die Patienten mit weniger Stress verbunden ist. Dies beginnt beispielsweise bei speziellen Farblinien an Wänden und auf Fußböden – sie weisen Mitarbeitern, Patienten und Besuchern bequem und einfach den richtigen Weg – und geht bis hin zu großen Bildschirmen, die eine vereinfachte Kommunikation zwischen dem medizinischen Führungspersonal ermöglicht. Zudem initiierte das Team von Ford fest installierte Pflegestationen sowie flexibel nutzbare Zimmer, die sich durch mobile Raumteiler anstelle von fest eingebauten Wänden auszeichnen. Diese Maßnahmen waren ein großer Erfolg: Die Patientenströme konnten um 30 Prozent optimiert werden.

 

Weiterführende Informationen findet ihr unter folgendem Link.

Themenbereiche: ford Uniklinik Köln
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