Ford erfüllt Männerträume: Titus, der Testpilot

April 25, 2014

Als es darum ging, den neuen Ford EcoSport zu testen, haben wir uns einen ganz besonderen Testfahrer ausgesucht. Wer wäre besser geeignet, als der Pionier der Fortbewegung auf vier Rädern – oder besser Rollen: Titus Dittmann.

Titus Dittmann hat sein Leben dem Skateboarding verschrieben. Aber auch Autos haben immer schon einen festen Platz in seinem Herzen gehabt. Als wir ihn anfragten, ob er Lust hätte, den neuen Ford EcoSport zu testen, war er sofort Feuer und Flamme. Aber lassen wir ihn doch am besten selbst zu Wort kommen.

„Als Kind war mein Traum, einmal Rennfahrer oder Autotester zu werden. Jeder pubertierende Rotzlöffel in den 60er-Jahren träumte davon. Das mit dem Rennfahrer hat dann vor 17 Jahren Dank eines 65er Ford Mustangs zumindest bei historischen Rundstreckenrennen geklappt. Dies hat bei mir nicht nur zur V8- sondern auch zur Ford Mustang Leidenschaft geführt. Diese wiederum hat dazu geführt, dass ich jetzt endlich einmal als „offizieller Autotester“ für eine Automarke unterwegs sein konnte. Als kleiner Junge hatte ich mir das zwar viel abenteuerlicher vorgestellt, so mit Extremgelände, quer durch die Kurven, Wasserdurchfahrten bis hin zu Sprunghügeln – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Also setzte ich mich in Münster in den Ford Mustang Shelby GT500 meines Sohnes, um auch pünktlich am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Die Veranstaltung war sehr angenehm und lehrreich und ich kann mich seitdem noch stärker mit der Marke Ford identifizieren.

Doch nun zu meiner Testfahrt:
Mein erstes Problem war, den Ecosport überhaupt zum Anspringen zu bewegen. Die Fahrzeugentwicklung der letzten beiden Jahrzehnte ist halt etwas an mir vorbei gegangen, da ich im Alltag meine 60er-Jahre Mustangs bevorzuge und selten neue Autos fahre. Wie genau müssen noch mal moderne Autos ohne Schlüssel gestartet werden? Ach so, es funktioniert ja erst etwas, wenn man die Bremse tritt. Schnell wurde mir klar, dass ich der Falsche bin, um diesen Ecosport mit anderen Autos seiner Klasse zu vergleichen. Also bin ich einfach losgefahren und habe den Wagen auf mich wirken lassen und schon kam die erste Überraschung. Entgegen des optischen Eindrucks, den ein SUV mit Reserverad außen an der Hecktür hinterlässt, reagierte er agil und leichtfüßig wie ein Kleinwagen. Sicherlich liegt der Fiesta ST, den ich mal eine Zeitlang gefahren habe, viel besser, aber ich spürte, dass die Fahrwerke miteinander verwandt sind. Das gesamte Handling des Autos gefiel mir sehr gut und erst beim Aussteigen wurde mir wieder klar, dass ich gerade einen SUV gefahren bin.
Zu den bewährten und gelobten Ecoboost Motoren muss ich jetzt wirklich kein Wort mehr verlieren. Die Überlegenheit dieser Motorenreihe wurde schon in zu vielen Tests bestätigt. Und dem schließe ich mich an. Meine Sitzsituation war sehr gut und die hohe Position gab mir Sicherheit und Weitblick. Ich hatte nicht genügend Gepäck dabei, um einen Raumnutzungshärtetest zu starten aber das Platzangebot schien mir ausreichend und durch die Variabilität der hinteren Sitze flexibel zu sein. Das Ersatzrad klassisch auf der seitlich öffnenden Hecktür angebracht, finde ich sehr stylisch. Mit anderen Worten: Die Karre gefällt mir und ich hab sie etwas lieb gewonnen.
Zu den Fahrassistenten kann ich allerdings gar nichts sagen. Die gibt es in meinen alten Mustangs nicht und in modernen Autos ignoriere ich sie einfach. Ich möchte halt selbst fahren und ärgere mich, wenn mir da irgendjemand oder irgendetwas rein redet.

Entscheidend ist jedoch, dass ich mit einem Lächeln im Gesicht ausgestiegen bin. Nur das zählt. Denn schließlich ist das Leben viel zu kurz, um in Autos zu fahren, die nicht glücklich machen.

Liebe Grüße, Titus“