Ein halbes Jahrhundert Ford Capri

Februar 20, 2019

Der Ford Capri wird 50! Innerhalb eines halben Jahrhunderts ist er vom populären Alltagssportwagen für Jedermann zum begehrten Klassiker gereift. Das Fahrwerk wurde vom englischen Ford Cortina übernommen und die Motoren zum Teil vom deutschen Ford Taunus. Hergestellt wurde er in den britischen Werken Dagenham und Halewood, im belgischen Genk und in den deutschen Ford-Fabriken Saarlouis und Köln. Ursprünglich hätte der Capri übrigens Colt heißen sollen. Aber wie sich herausstellte, führte bereits ein fernöstlicher Hersteller diesen Namen in seinem Modellportfolio.

Ford Capri I (1969 – 1973)

Die erste Generation des Ford Capri war von 1969 bis 1973 auf dem Markt. Das Fahrzeug wurde mit den Worten „Außergewöhnliches Fahrzeug für gewöhnlichen Markt“ eingeführt und sorgte neben Fahrvergnügen auch für imposante Verkaufszahlen. DER Ford Capri schlechthin aus Sicht vieler Enthusiasten, Fans und Motorsportfreunde war und ist bis heute der Ende 1970 vorgestellte 2600 RS – das bis dato sportlichste Modell der Marke überhaupt.

Ford Capri II (1974 – 1977)

Der Ford Capri II war von 1974 bis 1977 auf dem Markt. Drei Jahre lang galt er als zeitgemäße Fortsetzung der Idee vom sportlichen Alltagscoupé. Die Coolness der ersten Ford Capri-Generation, ihre Formensprache und Proportionen blieben aber unberührt: lange Motorhaube, niedrige Dach- und Gürtellinien, knackig-kurzes Hinterteil – dies waren auch Kennzeichen des Ford Capri II.

Capri II ́78, später allgemein Capri III (1978 – 1986)

1978 wurde die dritte und letzte Generation eingeführt. Der Ford Capri III wurde auf Basis der Studie „Modular Aerodynamic“ mit „Droop-Snout“-Front entwickelt, die Ford als Vorboten des Capri III auf dem Genfer Automobilsalon 1976 präsentiert hatte. Neu war auch die bis an die Radauschnitte herangeführte Stoßstange. Die wurde noch immer so genannt, der elegantere Begriff „Stoßfänger“ war noch nicht gebräuchlich.

1978 wurde die dritte und letzte Generation eingeführt. Der Ford Capri III wurde auf Basis der Studie „Modular Aerodynamic“ mit „Droop-Snout“-Front entwickelt, die Ford als Vorboten des Capri III auf dem Genfer Automobilsalon 1976 präsentiert hatte. Neu war auch die bis an die Radauschnitte herangeführte Stoßstange. Die wurde noch immer so genannt, der elegantere Begriff „Stoßfänger“ war noch nicht gebräuchlich.

Ford Capri II 1.6 L, 1978; Foto: Ford

Der Ford Capri im Motorsport

Auch im Motorsport galt der Ford Capri als perfektester Renntourenwagen seiner Zeit. Mit dem Straßenmodell Capri RS 2600, dem 400 PS starken Ford Capri Turbo und dem rund 580 PS starken „Super Capri“ wurden international viele Siege eingefahren – die selbst die damals dominanten Porsche 935 ins Visier nahmen.

Ford Capri Turbo, Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft, Zolder, 1980; Foto: Ford

Noch mehr Informationen gibt es hier.

Themenbereiche: Capri ford Ford Capri
Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail