50 Jahre Ford RS

August 2, 2018

Die Ford RS Modelle feiern 50sten Geburtstag. Vom 15M RS aus dem Jahr 1968 bis zum Ford Focus RS der dritten Generation, dessen Produktion Anfang 2018 auslief: Das Kürzel „RS“ steht bei Ford für Rallye Sport, für Leistung, Fahrspaß pur und für Käufer, die sich ganz bewusst von der Masse der konventionellen Serienfahrzeuge abheben wollen. „RS“ steht und stand schon immer auch für Triumphe im Motosport.

Begonnen hat die Geschichte der Ford RS Modelle im Jahr 1968 mit dem Auftritt eines sportlichen Dreigestirns: 15M RS (die P6 Baureihe), 17M RS (die P7-Baureihe) und 20M RS (P7-Baureihe). Die Modelle erbrachten eine Leistung von 70 bis 108 PS und wurden in den Farben Rot oder Silbermetallic lackiert.
1970 kamen dann der Escort I RS 1600 und der Capri I RS 2600 auf den Markt. Gerade beim Escort RS 1600 war das Kürzel RS (für Rallye Sport) wörtlich zu nehmen, denn er war genau für dieses Gebiet konzipiert. Der Capri I RS 2600 galt als Volkscoupé und erbrachte mit einem 150 PS starken Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.
1973 folgte der Escort I RS 2000, die RS-Legende schlechthin. Die erste Generation des Escort RS feierte große Erfolge im Rallye-Sport. Der RS-„Hundeknochen“ war aber nicht nur ein talentierter Sportler. Denn neben seiner hervorragenden Leistung hat der Ford Escort RS 2000 auch noch den Vorteil, eine familienfreundliche Limousine zu sein.
Der Escort II RS 2000 erschien 1975. Er überzeugte mit dem Leistungsvermögen eines Sportwagens und der Vernunft eines ganz normalen Escort.
1984 kam eine der spektakulärsten Ford Kreationen mit dem magischen Zwei-Buchstaben-Kürzel auf den Markt: der Ford RS 200. Bis heute gilt er als eines der schönsten Rallyeautos. Im gleichen Jahr wurde auch der Escort III RS Turbo und mit ihm das erste Ford Großserienmodell mit Turbolader veröffentlicht. Das Modell war ausschließlich in Weiß bestellbar, hatte dafür aber einige innovative Ausstattungen.
Ein Jahr später, 1985, kam der Sierra I RS Cosworth auf den Markt. Dieser sollte als Vorreiter künftigen Einsätzen im Motorsport den Weg bereiten. Zwei Jahre später, 1987, kam die nachgeschärfte Version des „Cossie“, der Sierra I RS 500 Cosworth auf den Markt
Die Geschichte der RS Modelle ging 1990 weiter. In diesem Jahr wurde der Sierra II Cosworth 4×4 präsentiert. Er war weniger ein sportbetonter Krawallbruder, sondern elegant.
1992 folgte der Escort V RS Cosworth, der Rallye-Siege einfahren und Fahrspaß erzeugen sollte – und beides auch mit Erfolg tat.
Nach rund 8-jähriger Pause reaktivierte 2002 der Ford Focus das legendäre RS-Kürzel. 2009 folgte dann der Ford Focus II RS und 2015 die dritte Generation. Diese wurde vom Ford Performance Team entwickelt. Produziert wurde der Ford Focus III RS*, wie die beiden Vorgänger-Generationen, im Werk Saalouis/Saarland. Im Zuge der Einführung der neuen, vierten Ford Focus-Generation (die Markteinführung in Deutschland ist für September 2018 geplant) lief die RS-Produktion im Frühjahr 2018 aus.
Wer noch mehr Infos zur Geschichte der Ford RS Modelle erfahren möchte, kann hier nachlesen.

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*Verbrauchswerte Ford Focus RS Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 175 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007)